Fortschrittliche Transportbeatmung für Neonaten

Mit der Neonatal-Option für den HAMILTON-T1 bietet Löwenstein Medical nun auch für die kleinsten Patienten eine High-End-Beatmungslösung für den Transport.

Der HAMILTON-T1 mit Neonatal-Option ist ein Intensivbeatmungsgerät, das während des Transports die optimale Beatmungstherapie für die kleinsten und empfindlichsten Patienten bietet. Er vereint zum ersten Mal die Funktionalität eines vollwertigen NICU Beatmungsgeräts mit einer für den Transport notwendigen Kompaktheit und Robustheit.

Optimierte Beatmung für Neonaten

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Um die speziellen Bedürfnisse beatmeter Früh- und Neugeborener zu erfüllen, hat Hamilton Medical den HAMILTON-T1, ein bereits etabliertes Intensivbeatmungsgerät für den Transport von Erwachsenen und Kindern, weiter entwickelt. Mit kleinsten Tidalvolumen ab 2 ml wird eine effektive, sichere und lungenprotektive Beatmung ermöglicht – schon für Frühgeborene. Der speziell für Neonaten konzipierte proximale Flowsensor misst präzise und patientennah Druck, Volumen und Fluss und sichert so die benötigte Messgenauigkeit. Dies sorgt für eine bessere Synchronisation und verringert die Atemarbeit.

Um die hohen Anforderungen bezüglich der Verabreichung kleinster Atemzugvolumina zu gewährleisten, hat die Schweizer Firma Hamilton Medical ein spezielles Expirationsventil für die neonatale Beatmung entwickelt. Dieses kann selbst geringe Druckunterschiede ausbalancieren und bietet dem Neugeborenen zusätzlich die Möglichkeit, in jeder Phase eines kontrollierten Atemzyklus spontan zu atmen.

Umfassende Mobilität

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Der HAMILTON-T1 erfüllt die Transportstandards der Normen EN 794-3 und ISO 10651-3 für Notfall- und Transportbeatmungsgeräte, EN 1789 für Rettungsfahrzeuge, sowie EN 13718-1 und RTCA/DO-160G für Luftfahrzeuge. Er begleitet kleine Patienten zuverlässig überall hin, sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Krankenhauses, am Boden, zu Wasser und in der Luft.

Durch seine eingebaute Hochleistungsturbine bietet Löwenstein Medical mit dem HAMILTON-T1 ein komplett unabhängig von Druckluft arbeitendes Beatmungsgerät. Dies spart Gewicht und Platz, da weder Druckluftflaschen noch ein Kompressor erforderlich sind. Somit können auch nicht-invasiv beatmete Neonaten problemlos über längere Strecken transportiert werden.

Die Kombination einer fest eingebauten und einer während des Betriebs austauschbaren Batterie sorgen für eine Akkulaufzeit von mehr als 9 Stunden. Diese ist mit zusätzlichen Akkus beliebig verlängerbar.

Stabiles nCPAP mit Demand Flow Technologie

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Mit dem optimierten nCPAP- Modus von Hamilton Medical können Neonaten in allen Transportsituationen stabil nicht-invasiv beatmet werden. Der Anwender definiert lediglich den gewünschten CPAP-Zielwert für den kleinen Patienten. Dank der Demand Flow Technologie erhält das Neugeborene nur so viel Fluss wie nötig ist, um den eingestellten Wert aufrecht zu erhalten. Dies verringert die Atemarbeit, reduziert Eingriffe durch das medizinische Fachpersonal und garantiert eine optimale Leckagekompensation. Zudem wird für den Transport weniger Sauerstoff benötigt.

Aus der Praxis

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In Deutschland wird der HAMILTON-T1 sowohl vom ADAC als auch von der DRF Luftrettung und FAI eingesetzt und unterstützt täglich lebensrettende Maßnahmen – zu Land und in der Luft.

Auch im Uniklinikum Mannheim bei Dr. Süha Demirakça, Leitender Oberarzt der Neonatologie und Pädiatrischen Intensivmedizin, und seinem Team ist der HAMILTON-T1 laufend im Einsatz. Das Beatmungsgerät überzeugt durch Robustheit, geringes Gewicht und sehr gute Synchronisierung.

„Hamilton Medical macht mit der Neonatal-Option des HAMILTON-T1 erstmals druckstabile nCPAP-Beatmung über längere Transportzeiten möglich. Ein Fortschritt, der unsere Arbeit maßgeblich unterstützt.“

In der Klinik für Neonatologie – dem führenden Zentrum für Transporte von kritisch kranken Kindern und Neonaten in Deutschland – ist der HAMILTON-T1 längst essentieller Bestandteil der Transportbeatmung von Früh- und Neugeborenen. Das Team um Dr. Demirakça ist begeistert von dessen Zuverlässigkeit und Genauigkeit. „Wie man das von einem Schweizer Produkt eben erwartet.“, so der Oberarzt.

Die Leckagekompensation beim HAMILTON-T1 ist hervorragend und besser als bei normalen Intensivbeatmungsgeräten. Der Patient ist selbst bei hohen Leckagen jederzeit sehr gut synchronisiert.

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Dr. Süha Demirakça, Leitender Oberarzt Neonatologie, pädiatrische Intensivmedizin, Pneumologie und Allergologie Universitätsmedizin Mannheim, Klinik für Neonatologie

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