The Vest® Airway Clearance System (Redaktioneller Beitrag vom Mühlen Verlag)

Vorstellung einer neuen Therapieform zur Sekretmobilisation beim Intensivpatienten mittels Hochfrequenz-Oszillation der Thoraxwand (HFCWO).

In den Lungen aufgestaute Sekrete erhöhen das Risiko einer Atemwegsinfektion, einer Hospitalisierung und einer eingeschränkten Lungenfunktion. Mit dem The Vest® System zur Freihaltung der Atemwege hat Hill-Rom eine Technologie für die Hochfrequenz-Oszillation der Thoraxwand (HFCWO) im klinischen und außerklinischen Bereich zur Unterstützung der Mobilisation pulmonaler Sekrete entwickelt.

Wie funktioniert das System?

Der Impulsgenerator be- und entlüftet die Weste in schnellen Frequenzen und sorgt so bis zu 20 Mal pro Sekunde für eine sanfte Be- und Entlastung der Thoraxwand. Diese schnellen, auf die Thoraxwand ausgeübten Impulse imitieren „Mikro“-Hustenstöße, durch die anfallende Sekrete gelöst, mobilisiert und in Richtung der zentralen Atemwege befördert werden. Gleichzeitig dient dieser Vorgang einer Verflüssigung besonders zäher Sekrete und erleichtert somit ihre Mobilisation. Sobald die Sekrete aus den tieferen Atemwegen in die oberen Atemwege gelangt sind, können sie leichter abgesaugt oder abgehustet werden.

Wer profitiert von der HFCWO Therapie?

Das The Vest System hat sich vor allem für Patienten als hilfreich erwiesen, die aufgrund einer Akutsituation oder einer chronischen Atemwegserkrankung beim Abhusten angestauter Sekrete auf eine Unterstützung angewiesen sind. Eine Behandlung mit dem System eignet sich vor allem für Patienten in folgenden Situationen:

  • Unzureichende Freihaltung der Atemwege und als Folge Atemstörungen und/oder ein gestörter Gasaustausch
  • Sekretstau mit Atemstörungen und/oder einem gestörten Gasaustausch
  • Ineffiziente Hustenstöße oder unzureichende Freihaltung der Atemwege aufgrund von Immobilität, Dekonditionierung oder Muskelschwäche
  • Mangelnde Kraft oder Fähigkeit zur Durchführung einer aktiven Behandlung
  • Beatmungsabhängigkeit
  • Weaning

 

Einfache Handhabung

Viele Patienten können das Therapiesystem ohne Fremdhilfe handhaben. Im Gegensatz zur konventionellen Physiotherapie erfordert The Vest® System weder eine besondere Körperhaltung noch spezifische Atemtechniken. So können Sie bei der Verwendung der Weste grundsätzlich von einer gleichmäßigen Behandlung ausgehen, wobei eine Sitzung im Allgemeinen 15 – 20 Minuten dauert. Dabei lässt sich die Behandlung mit The Vest® System ohne weiteres mit anderen Techniken zur Freihaltung der Atemwege kombinieren, wie z.B. Atemgymnastik, PEP-Systeme oder der autogenen Drainage.

Klinische Studien zeigen die Effektivität von The Vest®  System im Zusammenhang mit:

  • Verbesserter Sekretmobilisation
  • Stabilisierter oder verbesserter Lungenfunktion
  • Verbessertet Toleranz physiotherapeutischer Maßnahmen
  • Reduzierter Inzidenz von Pneumonien und damit verbundenen Krankenhausaufnahmen
  • Höherer Patientenzufriedenheit und Therapietreue
  • Kostenreduktion

The Vest® System wird in Deutschland exklusiv über die Firma Löwenstein Medical mit Sitz in Bad Ems vertrieben. Weitere Informationen finden Sie unter www.hul.de oder www.thevest.com

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